Maria Renata Singer - die letzte Hexe

 

Hexenbruch bei Höchberg, 21. Juni 1749:
Maria Renata Singer von Mossau wird als letzte Hexe Deutschlands verurteilt und hingerichtet. Reichsweit hatte der Fall für Aufsehen gesorgt und sogar den Kaiserthron in Wien und den Papst in Rom auf den Plan gerufen.

 

Doch wie kam es am Vorabend der Aufklärung noch einmal zu einem Hexenprozess? Was waren die Motive der Beteiligten, der Ankläger und Verteidiger? Und welches die Gründe, weshalb der Spuk nach dem Tod der angeblichen Hexe noch lange nicht vorbei war?

 

 

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Roman Rausch begibt sich auf Spurensuche, in der weltliche und geistliche Machtgelüste, Fehlverhalten der Klosterobrigkeit, Hysterie und kühl kalkulierter Mord aufeinandertreffen. Er fragt nach den Tätern, Duldern und Trittbrettfahrern und macht dabei deutlich, dass dieser Fall noch lange nicht abgeschlossen ist und noch einige Überraschungen für die Geschichtsschreibung bereit hält.

 

--> Einer der spektakulärsten Prozesse des 18. Jahrhunderts neu aufgerollt.

 

Gebunden: 304 Seiten

Verlag: echter Verlag

Sprache: Deutsch

€ 16,90 (D) / € 17,40 (A)

ISBN 978-3-429-05396-3

 

pdf & epub:

ISBN 978-3-429-05062-7 / € 13,99 (PDF)

ISBN 978-3-429-06463-1 / € 13,99 (ePub)

 


 

Doktor Faust - die wahrscheinlichste Version

War Faust eine Phantasiefigur Goethes? Oder hat es ihn tatsächlich gegeben?
Ja, er hat existiert.
Faust war aber alles andere als ein lebensüberdrüssiger Gelehrter.
Und Gretchen? War gar nicht so unschuldig wie viele meinen.

 

 

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Inhalt des neuen Faust-Roman (nach historischen Quellen)

 

Anno 1500. Heidelberg, Würzburg, Wittenberg ...
Die Welt ist im Umbruch, ein neues Denken schafft sich Raum.

 

Die junge, wissbegierige Margarete will daran teilhaben und flüchtet vor Familie und Kloster. Auf einem Markt in Heidelberg lernt sie den erfolglosen Astrologen und Alchimisten Georg Helmstetter kennen. Unter dem Namen Doktor Faustus schlagen sie sich als wandernde Zauberkünstler durch, bis Margarete eine Schmähschrift in die Hände bekommt -- Faust stehe dem Teufel nahe.

 

Rat und Hilfe glaubt sie bei ihrem ehemaligen Beichtvater, dem berühmten Schriftgelehrten Trithemius zu finden. Doch der sieht sich ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt. Er erkennt die Chance auf Wahrung seines Rufs und verfasst selbst einen Hetzbrief auf den Scharlatan Faust.

 

„Homo ille, de quo mihi scripsisti …“ / „Jener Mensch, von dem du mir geschrieben hast ...“

 

Auf ihrer Flucht führen Margarete und Helmstetter ein letztes Zauberschauspiel auf, das dramatische Folgen hat. Sie verlieren sich in einer Spirale aus Täuschung und Verfolgung.

 

Der Pakt mit dem Teufel hat begonnen ... (weiterlesen)

 


Taschenbuch: 464 Seiten

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3499275732

ISBN-13: 978-3499275739


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